Dass die Queen ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire auszeichnen würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst John in einer schottischen Kleinstadt auf. Im Alter von 12 Jahren beginnt er unter heftigen Nerven-Tics zu leiden. Mit der erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf.
Mit Mitte 20 lebt John noch bei seiner Mutter. Die Nebenwirkungen der starken Medikamente, rauben ihm fast jeden Lebensmut, als die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie eine Wendung bringt. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, so wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy. Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Tics reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft. Langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.
Basierend auf dem Leben des realen John Davidson, erzählt LANG LEBE NED DEVINE!-Regisseur Kirk Jones in seinem Biopic davon, wie John trotz Ausgrenzung und mangelndem Verständnis aufgrund seiner Tourette-Erkrankung seinen Weg findet und zur Inspiration für andere wird. In seinem Heimatland Großbritannien avancierte der Film nicht nur zum absoluten Publikumsliebling , Hauptdarsteller Robert Aramayo gewann auch noch sensationell den BAFTA als „Bester Hauptdarsteller“ gegen u.a. Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet.