Mi 09.09. 21:00 OmU

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Noga

Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Österreich, Deutschland, Israel 2026 95 min

Regie: Jono Bergmann, Benji Bergmann

Dokummentarfilm

FSK: 12

Die israelische Musikerin Noga Erez ist auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, aber vor allem verstanden zu werden - in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.

Wer eine Show von Noga Erez erlebt, begegnet einer elektrisierenden Bühnenpräsenz: eigenwillige, überdimensionale Anzüge, eindrucksvolle visuelle Welten und kompromisslose Energie. Immer an ihrer Seite steht ein Mann mit Gitarre und Bucket-Hat – Ori Rousso. Seit mehr als zehn Jahren machen die beiden gemeinsam Musik. Im Film prallen die hyperstilisierten musikalischen Persönlichkeiten von Noga und Ori auf die ungefilterte
Realität ihres Lebens. In außergewöhnlich intimen Momenten erzählt er von den Herausforderungen, Kunst und Liebe miteinander zu verbinden. Anfang dreißig stehen sie beiden an einem Wendepunkt – mit allem, was sie gewinnen, aber auch verlieren können.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet der Film ihre Beziehung vor dem Hintergrund anhaltender politischer und persönlicher Erschütterungen. Er zeigt, wie Partnerschaft und kreativer Schaffensprozess unter dem Druck einer Welt bestehen, die immer wieder aus den Fugen gerät. Wir erleben, wie Noga in ihrer Heimat angefeindet wird, weil sie sich kritisch zur israelischen Regierung äußert, während sie international aufgrund ihrer Herkunft zur Projektionsfläche politischer Konflikte wird. Zugleich kämpft sie im Privaten mit Depressionen. Halt findet sie in ihrer Beziehung zu Ori und in der gemeinsamen Musik, deren Entstehung der Film unmittelbar miterlebbar macht. Wie Noga selbst sagt: „Es ist das Schönste auf der Welt… Inmitten dieses Chaos gibt es einen Menschen, der dein ganzes Licht ist.“